Donnerstag, 13. März 2025

Donnerstag, 30. Januar 2025

Rezension auf "Lyrikkritik" zu Patrick Schilds "Atemopale"

 

Auf Lyrikkritik verfasste Florian Birnmeyer eine Rezension zu zwei im Jahr 2024 erschienenen Gedichtbänden, darunter ist "Atemopale" des Hanns-Meinke-Preisträgers Patrick Schild:

 „Atemopale“ von Patrick Schild 

 

– Kurzkritik –

Patrick Schild: Atemopale

Ein weiterer interessanter Gedichtband  eines kleineren Verlags stammt von dem noch jüngeren Autor Patrick Schild. Für sein Debüt Atemopale erhielt der 29-jährige Lyriker den Klopstockpreis für junge Lyrik und den 6. Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik. Der aus der Eifel stammende und bei Aachen lebende Autor veröffentlichte den Band in der Reihe Lyrik Edition NEUN des Verlags der 9 Reiche.

Wie in dieser Reihe üblich, gliedert sich Atemopale in drei Zyklen mit jeweils neun Gedichten: Narbenkartographie, Ruinenengel und Atemopale. Die Linolschnitte, die den Band illustrieren, stammen von dem Dresdner Künstler Steffen Büchner.

Der Titel Atemopale klingt anziehend und zugleich geheimnisvoll. Die Verbindung vom existentiellen „Atem“ mit der Welt der Edelsteine und Minerale lässt dabei Raum für Interpretationen.

Schilds Band beginnt im ersten Kapitel mit seinen jüngsten Gedichten, durchweg kleingeschriebenen Texten, in denen er mit Sprache, Form und grafischer Gestaltung, zum Beispiel mit eckigen Klammern oder Gedankenstrichen, experimentiert und dabei eine vielschichtige Innenschau des sprechenden Ichs zu erzeugen vermag.

ein gewebe aus luft
ein mandala
ein entwurf aus wenigen strichen
wie die bewegten u. noch grünen flanken der hügel
als wir —zornige kinder —dem leben anhafteten …

(aus: [anhaften])

Einige Gedichte sind im Blocksatz gestaltet, erinnern an konkrete Poesie und verstärken den visuellen Eindruck:

  was suche ich eigentlich? :

  blickfang blickfang blickfang
  blickfang blickfang blickfang
  blickfang blickfang blickfang
  blickfang blickfang blickfang
  blickfang       mich    blickfang
  blickfang blickfang blickfang

(aus: [hab dich, optisch, haptisch])

Im zweiten Zyklus Ruinenengel, der ältere Gedichte enthält, kehrt Schild zur traditionellen. Groß- und Kleinschreibung zurück und seine Gedichte wirken insgesamt autobiografischer und weltgesättigter, weniger von der Form getrieben. Dabei verwebt er ungewöhnliche Metaphern mit schmerzhaften Erfahrungen, wie der Krankheit des Vaters. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Farbe Rot, zum Beispiel in Form der Rose, die auch auf dem Cover aufgegriffen wird. Im zweiten Zyklus wird der trennende Gedankenstrich durch einen Punkt ersetzt.

Die Rose die
das Licht mit dem Gehäuse
ihrer Uhr einfasst.
Später der langsame
Lidschlag der Sterne über
der mit Krach
​gepflasterten Stadt.
Ich wünsche mir
das dunkle Gold des Verstummens
im Mohn
einer Freundschaft.

(aus: Freundschaft)

Je weiter der Band fortschreitet, desto weniger experimentell wird die Dichtung. Der dritte Zyklus Atemopale, der dem Debütband seinen Titel verleiht, enthält eine Sammlung verschiedener Gedichte, die aus der frühesten Schaffensperiode stammt. Die darin versammelten Gedichte vereinen sowohl biographische Elemente aus dem zweiten Zyklus (Vater, Großvater) als auch die bereits bekannten Bilder (Vogel, Rose, Mohn, Krähe).

Zuweilen mag die Vielfalt der verwendeten sprachlichen Mittel als uneinheitlich empfunden werden, doch gerade darin liegt die Stärke des Bandes – und der gesamten Lyrik Edition NEUN, die Raum für mutige Debüts bietet.

Florian Birnmeyer

 

Hier der link zu:  Lyrikkritik  - mit den beiden Rezensionen zu Patrick Schild und Fabian Lenthe.

 


 

Montag, 20. Januar 2025

Instagram-Rezension zu Gabriel Wolkenfelds "Waldalb"

 

Michael Georg Bregel auf Instagram zu Gabriel Wolkenfelds Neuerscheinung "Waldalb"

 

Ein lyrischer Alb spukt kreativ durch Deutschland. Und dieser stets freundliche Naturgeist des gepflegten Wortes ist Gabriel Wolkenfeld selbst. Nach Gedichtbänden, in denen er die ihm ebenfalls bestens bekannten Eigenheiten Israels und der Ukraine näherbrachte, treibt der Berliner Autor diesmal hierzulande sein Wesen. Und man folgt ihm gern durch Spreewald, Thüringer Wald und Harz, nach Hamburg, Leipzig, Potsdam und München. Denn dankenswerterweise versucht Wolkenfeld gar nicht erst, 'das ganze Deutschland' abzubilden. Er ist bei den Stationen seiner literarischen Wanderung zwar höchst vielfältig, nimmt aber ausschließlich an Orte, in Gegenden und Städte mit, die er deutlich intimer als nur auf der Durchreise oder beim Gelegenheitsspuk kennengelernt hat. Was zu einem derart kenntnis-, detail- und anspielungsreichen Leseerlebnis führt, dass ich mich immer wieder mit einem Auge am Gedicht und mit dem anderen auf Wikipedia ertappt habe. Und obzwar stilistisch etwas anders unterwegs als bei seinen vorherigen Länder-Bänden, bleibt Gabriel Wolkenfeld dabei stets in seiner sehr eigenen, unverkennbaren Sprache. Spannende Gedichte, Aha-Such- und Findespaß, also ordentlich was zum mit Literatur spielen - so überraschend und lecker kann Lyrik sein. Welches Land sich der Meister wohl als Nächstes vornimmt?

Michael Georg Bregel

Samstag, 18. Januar 2025

Rezension auf Lyrikkritik zu Şafak Sarıçiçeks "Wasserstätten"

 

Über Schatten springen

 Gedanken zu Şafak Sarıçiçeks Gedicht Der Rotationsmitarbeiter

  
von Leonie Köhler, Lyrikkritikakademie bei Lyrikkritik
 
Link zu:  Lyrikkritik - Rezension

Im September 2023 wurde der Hans-Meinke-Preises für junge Lyrik im Berliner Lessinghaus an Şafak Sarıçiçek verliehen. Da der erste Platz mit der Publikation eines Gedichtbandes im Verlag der neun Reiche verbunden ist, konnte das Publikum bei einer Lesung Einblicke in das brandneue Werk Wasserstätten des Heidelberger Lyrikers gewinnen. Das Gedicht Der Rotationsmitarbeiter steht im Kontext einer Folge an Texten, die sich mit Arbeitsverhältnissen beschäftigen: Sie heißen beispielsweise Der Brater, Der Verkäufer, Der Leiharbeiter, Der Spüler und stellen durch ein gemeinsames Motiv den Bezug zum Titel des Bandes her: Dem Wassertier, das in immer neuen Variationen auftritt und sich als Meeresfrucht, Mollusk oder Tintenfisch in den Texten tummelt. Besonders häufig aber wird der Fisch genannt, er spielt in allen oben genannten Gedichten eine Rolle. Er wird frittiert, mit Pommes als Fish ’n Chips über die Theke gereicht, in Panade gewälzt, als Fischstäbchen verspeist und in reichlich Fett gebraten, bis die Remoulade förmlich zwischen den Buchstaben hervorquillt und die Trostlosigkeit der dargestellten Verhältnisse aus den fettigen Bratdünsten hervortritt. Das Meer, seit der Romantik eine Metapher für das, was den menschlichen Horizont übersteigt, schrumpft im Kontext von Lohnarbeit, Dienstleistung und Konsum auf die Dimension des Verwertbaren zusammen.

Überläufer wechselwarm
tänzelnder Fisch im Kittel
Kitt so sehr Kitt
kompartmentalisiert

eifrig überlaufend
zwischen Türen mollusk
mein schizophrener Umriss

Die ersten beiden Strophen von Der Rotationsmitarbeiter etablieren einen beobachtenden und gleichzeitig kritischen Blick auf einen Angestellten. Der Zusammenhang, in dem sich das Gedicht befindet – es gehört zu einem Abschnitt, der mit „Fischfresser“ betitelt ist – legt einen Kellner im Fischrestaurant nahe. Auch wenn es hier wohl auf den ersten Blick ein wenig edler zugeht als im Territorium der Fastfood-Buden, offenbart der Zoom auf die Arbeitsverhältnisse keinen großen Unterschied zum Verkäufer im gleichnamigen Gedicht (Der Verkäufer), der im Schweiße seines Angesichts für Mindestlohn frittierten Fisch und sein gewinnendes Lachen auf die Theke legt.

Der Kellner ist ein „Überläufer“ – ein Wort, das nicht nur die Bewegung des schnellen Hin- und Herlaufens verbildlicht, sondern eine opportunistische Dimension impliziert. Der Überläufer wechselt die Seite – und dass es sich hierbei nicht um eine einmalige Entscheidung handelt, sondern dass das Fähnchen nach dem Winde gedreht wird, verdeutlicht das Adjektiv wechselwarm: Ein wechselwarmes Tier passt sich an seine jeweilige Umgebung an, um zu überleben. 

Im zweiten Vers verschmilzt der Angestellte mit dem Produkt, das er anbietet. Der Kittel („Kitt so sehr Kitt“), offenbart die Arbeitskleidung als Klebstoff, der den Zusammenhalt disparater Teile der Person künstlich ermöglicht. Der vierte Vers, der aus einem Wort besteht („kompartmentalisiert“) und die Folge der Alliterationen vervollständigt, bestätigt und präzisiert diese Beobachtung. Kompartimente sind voneinander abgegrenzte Bereiche, das „Mentalisieren“ evoziert den Vorgang einer mentalen Zurichtung, die sich durch Dissoziation auszeichnet. Dass der Umriss des Kellners „schizophren“ ist, fasst die Spaltung in ein neues Bild und lässt die Bedeutung des Krankhaften mitschwingen. Damit vollzieht sich eine Umwertung: Das, was gesellschaftlich als größte Selbstverständlichkeit gilt – das Angestelltenverhältnis, die Lohnarbeit – setzt mentale Veränderungen voraus, die ans Krankhafte grenzen. 

In der dritten Strophe wird das Motiv der Spaltung um das Motiv des Verbergens ergänzt: 

hab mich als Tintenfisch gedacht
als Tintenfisch
camouflagier mich mit Umgebungsfarben

Das Verspritzten der Tinte ist eine Überlebensstrategie des Tintenfischs, die ihn vor Fressfeinden schützt. Hier klingt die Dimension der existentiellen Not als unausgesprochener Hintergrund des beschriebenen Verhaltens an. Die Camouflage deutet wieder, wie schon das Adjektiv „wechselwarm“, auf perfektionierte Anpassung an die Umgebung hin.

hab tänzelnd mich unsichtbar
am Tage der Spezialofferten
Chefetagen mich offeriert

zwischen Türen schieß ich Tinte
euch in Augen · löst mich auf

Die vierte Strophe arbeitet eine paradoxe Gleichzeitigkeit heraus: Indem der Angestellte sich tänzelnd offeriert, will er die Aufmerksamkeit der Chefetage auf sich ziehen und für sie sichtbar werden, ist dabei jedoch unsichtbar. Ein Teil des Selbst in der Rolle als Angestellter scheint einem privaten, verborgenen Teil gegenüberzustehen. Dass diese Spaltung des Selbst  nicht, wie intendiert, dem Schutz des privaten Teils der Person dient, gehört zu den interessanten Wendungen des Gedichts. Der Rückzug ins Verborgene, das Verschanzen hinter der Rolle hat Konsequenzen, wie in der nächsten Strophe deutlich wird. Der Angestellte schießt den Chefs als Tintenfisch zwar Tinte in die Augen, löst sich aber selbst in der Tinte auf.

dissoziiere alle gordischen Knoten
serviere mit goldenem Schnitt

bin springender Punkt
würde gern über Schatten springen

wenn ich denn einen hätte

Der Angestellte hat die hohen Erwartungen seines Arbeitsumfelds internalisiert: Er löst die verwickeltsten Probleme und serviert „mit goldenem Schnitt“, also mit der mathematischen Relation, der seit der Renaissance eine an Göttlichkeit grenzende Harmonie zugeschrieben wird (divina proportione). Die angedeutete Harmonie ist wohl nur oberflächlich – damit die Abläufe reibungslos sind, muss der Kellner springen, auf Zuruf hin- und herrennen, ist einem fremden Diktat unterworfen. Er wird zum „springenden Punkt“, ist gleichzeitig unabdingbar und doch entbehrlich. Steigt man hinauf ins oberste Stockwerk und nimmt die Sicht der Chefetage ein, so schrumpft der Kellner zu einem winzigen Partikel im großen Getriebe. Von sehr weit oben sieht ein Mensch in Bewegung nur wie ein Punkt aus, er ist kein Individuum mehr, auswechselbar. Stimmt der Gewinn nicht, so lässt sich vermuten, wird der Kellner auf die Straße gesetzt, da hilft ihm auch seine Hingabe an das Leistungsprinzip nicht, sein vorauseilender Eifer, der im Wunsch deutlich wird, über Schatten zu springen: Hier handelt es sich ebenfalls um eine Redewendung, die aufgebrochen und umgedeutet wird. Ihre eigentliche Bedeutung – „sich überwinden, über die eigenen Möglichkeiten hinausgehen“ – stellt den Schatten als etwas Negatives vor Augen: als eine lichtlose Seite der Person, die im Wege steht. Der Angestellte besitzt jedoch keinen Schatten mehr, auf diese Erkenntnis läuft das Gedicht zu. Im Verlust wird der Schatten zu etwas Wertvollem umgedeutet. 

Das Motiv des verlorenen Schattens erinnert an Peter Schlemihls wundersame Geschichte von Adalbert von Chamisso (1813). Der mittellose Protagonist verkauft seinen Schatten an einen mysteriösen Herrn und bekommt dafür ein Säckchen mit Goldtalern, das niemals leer wird. Peter Schlemihl hält dies für einen guten Tausch, scheint der Schatten doch entbehrlich. Schnell jedoch wird deutlich, dass das Fehlen des vermeintlich unwichtigen Schattens auf Ablehnung stößt. Der mysteriöse Herr, der sich spätestens jetzt als der Teufel offenbart, bietet Peter Schlemihl an, ihm den Schatten im Tausch gegen seine Seele zurückzugeben, doch dieser lehnt ab und lebt von nun an als Ausgestoßener. Das Märchen endet mit dem Ratschlag, Geld niemals über den Schatten zu stellen. 

Auch das Gedicht Der Rotationsmitarbeiter hinterfragt die scheinbare „Wertlosigkeit“ des Schattens und setzt Geld (qua Lohnarbeit) in ein Verhältnis zu seinem Verlust. Doch für was steht der Schatten? Dass er sich nicht ausleuchten lässt, nicht definieren, weil er im Licht von allen Seiten wieder verschwindet, liegt nahe. Vielleicht kann die finale Frage nach dem Schatten als dunkle, lichtabgewandte Seite des Gedichtes selbst begriffen werden. Umriss gewinnen würde er dann als Gegenstück der im Text beleuchteten Mechanismen und Verhaltensweisen: Der Anpassung also, der Anbiederung an die Chefetage, der mentalen Zurichtung zum Zweck der maximalen Verwertbarkeit, der Auflösung des Selbst im Zuge der eingesetzten Täuschungsmanöver, des Verschwindens in den eigenen Überlebensstrategien. Vielleicht lässt sich der Schatten als Chiffre für den undefinierbaren Teil der Person oder sogar der Welt verstehen, der sich nicht nur der Logik der Effizienz, sondern allen umfassenden Beschreibungssystemen entzieht – und gerade dadurch immer wieder die Sprache herausfordert, über ihre festgefahrenen Wendungen hinauszugehen und zur Lyrik zu werden.

Überläufer wechselwarm
tänzelnder Fisch im Kittel
Kitt so sehr Kitt
kompartmentalisiert

eifrig überlaufend
zwischen Türen mollusk
mein schizophrener Umriss

hab mich als Tintenfisch gedacht
als Tintenfisch
camouflagier mich mit Umgebungsfarben

hab tänzelnd mich unsichtbar
am Tage der Spezialofferten
Chefetagen mich offeriert

zwischen Türen schieß ich Tinte
euch in Augen · löst mich auf
dissoziiere alle gordischen Knoten
serviere mit goldenem Schnitt

bin springender Punkt
würde gern über Schatten springen

wenn ich denn einen hätte

 

Leonie Köhler

 

Sonntag, 5. Januar 2025

Şafak Sarıçiçek´s Gedicht "Tsujiura Senbei" auf TEXTOR

 
Das Gedicht "Tsujiura Senbei" von Şafak Sarıçiçek ist auf der Seite von TEXTOR veröffentlicht.

link zu textor: textor.online

 
Auf den Zustand rücken
in die Lage setzen
diese versetzen

Sich auf Karma satteln
rattelnde Assel-Omen
kicken panschen

den Wein und
methylieren in
Rührung

Entrücken den Morgen
eindrücken die Nacht
in kondensierten Punkt

Ursprung allen Übels
zu Urei rühren zu Glückskeks:
Im Reichtum ruhn für einen Dollar

 

 

Montag, 30. Dezember 2024

Ausschreibung zum 7. Hanns- Meinke-Preis 2025

 

Ausschreibung zum 

7. Hanns- Meinke-Preis 2025

 



Vergabe an: Autorinnen und Autoren

Art der Förderung: Preis

Kategorie: Lyrik

 

Bewerbungsfrist: 16.03.2024

Verleihung: vsl. 14.06.2024

Vergabe: jährlich

Zuwendungsgeber: Verein "Lyrik lebt e.V." und Verlag der 9 Reiche

 

Voraussetzungen:


Teilnahmeberechtigt sind Schreibende aller Nationalitäten im Alter von 18 bis 35 Jahren, die in deutscher Sprache schreiben.

 

Beschreibung:

 

Der Hanns-Meinke-Preis für junge Lyrik will den lyrischen Nachwuchs fördern. Der Preis wird vom Verein „Lyrik lebt e.V.“ mit Sitz in Osterode am Harz und dem Verlag der 9 Reiche, Berlin, ausgeschrieben.

Nähere Informationen zu den bisherigen Wettbewerben findet man auf folgender

Webseite: https://hannsmeinkepreis.blogspot.com/

Als Hauptpreis wird eine Buchveröffentlichung in der „Lyrik-Edition NEUN“ im Verlag der 9 Reiche ermöglicht sowie ein wertvolles antiquarisches Buch vergeben.

Die Preisverleihung ist für den 14. Juni 2025 vorgesehen. Die Veröffentlichung der Longlist und der Shortlist wird im April erfolgen. Die Bekanntgabe des Preisträgers wird zeitnah erfolgen, verbunden mit der Einladung zur Preisverleihung in Berlin. Der Verein „Lyrik lebt e.V.“  lädt zur Lesung im Rahmen des „Lyrischen Gartens“ in Osterode am Harz ein.


Nähere Informationen zum Verlag: https://verlagder9reiche.blogspot.com/
und zum Verein Lyrik lebt e.V.: https://www.lyrik-lebt.de/

 

Bewerbung:

 

1) Teilnahmeberechtigt sind Lyrikschreibende aller Nationalitäten im Alter von 18 bis 35 Jahren, die in deutscher Sprache schreiben.

2) Zugelassen zum Wettbewerb ist Lyrik in deutscher Sprache. Ein Thema ist nicht vorgegeben, gewünscht sind zeitlose Gedichte. Die Texte dürfen veröffentlicht sein. Mit der Einsendung wird jedoch zugleich bestätigt, dass der Verfasser die Rechte an den Texten besitzt und diese noch nicht im Rahmen eines Wettbewerbs prämiert worden sind. Zudem wird mit der Einsendung bestätigt, dass die Gedichte nicht mit künstlicher Intelligenz entstanden sind. Die Rechte an den eigenen Gedichten verbleiben beim Autor. Frühere Preisträger können nicht erneut teilnehmen.

3) Die Einsendung soll aus vier Gedichten bestehen, die in einer einzigen Datei zusammengefasst sind. Diese Datei darf einen Umfang von sechs DIN-A4-Seiten nicht überschreiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 12). Sie muss unverschlüsselt sein (auch nicht schreibgeschützt) und als doc-, docx- oder odt- Datei übersandt werden (keine PDF). Bitte als Kennwort ein Kompositum (ein aus zwei Worten zusammengesetztes Wort) frei wählen, dass keinen Bezug zum Verfassernamen ermöglicht. Jede Seite in der Datei soll mit diesem Kennwort versehen sein. Die Bezeichnung der Textdatei soll nur aus diesem Kennwort ohne Zusätze bestehen.

4) Den Wettbewerbsbeitrag bitte unter E-Mail: neunreiche(at)aol.com einreichen.

In die Betreffzeile der E-Mail bitte: „7. Hanns-Meinke-Preis 2024 + das persönliche Kennwort“ eingeben. 

Im Anschreiben der E-Mail müssen folgende Angaben enthalten sein: Kennwort, Autorname (falls abweichend auch den Passnamen), Postadresse, Geburtsdatum, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Eine künstlerische Kurzbiografie ist erwünscht. Diese Angaben bitte in die email schreiben, keine extra Datei.

5) Der Jury werden erfahrene Schriftsteller und Literaturwissenschaftler sowie bisherige Hanns-Meinke-Preisträger angehören. Die Jury unter Vorsitz von Harald Gröhler entscheidet mittels Punktevergabe.

6) Einsendeschluss ist der 16. März 2025, 24.00 Uhr

7) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Hanns Meinkes Bücher: Foto: Ketterer Kunst

 

Boris Greff liest "Peripher" von Safak Saricicek

  Der Dichter Boris Greff liest Gedichte von Hanns-Meinke-Preisträgern: link zum youtube-Kanal von Boris Greff:  Safak Saricicek: "Per...